Leerer Gerichtssaal mit Richterbank und Flaggen

Department of Justice

Gerichte und Instanzen

Wer klagt an, wer entscheidet, und wohin geht eine Sache, wenn jemand mit dem Urteil nicht einverstanden ist? Die Gerichte und Anklagebehörden — hier in einfacher Sprache, ohne Vorwissen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das verletzte Gesetz entscheidet, wer zuständig ist.
  • Jedes Verfahren beginnt in der ersten Instanz.
  • Gegen ein Urteil ist die Berufung () möglich. Das höhere Gericht verhandelt die Sache nicht neu — es prüft, ob unten richtig entschieden wurde.

Faustregel 1 von 2

Das verletzte Gesetz entscheidet, wer zuständig ist.

Es gibt zwei getrennte Ebenen, die nebeneinander herlaufen: eine für das Recht des Staates San Andreas und eine für das Recht des Bundes. Sie müssen sich nicht aussuchen, auf welcher Sie landen. Das steht schon in der Akte — nämlich in der Fundstelle, die vor dem Paragraphen steht.

Was steht in Ihrer Akte vor dem Paragraphen?

Tippen Sie an, was bei Ihnen steht — der Weg zeigt sich dann von selbst.

Recht des Staates

Die Staatsebene

Gesetzbuch: California Penal Code

Regelfall auf Project 405

Hier wird auf Project 405 grundsätzlich ausgespielt — fast alles, was Sie erleben, läuft auf dieser Ebene.

Klagt an
DADistrict Attorney's Office
Verhandelt zuerst
SCSuperior Court of San Andreas

Bundesrecht

Die Bundesebene

Gesetzbuch: U.S. Code

Nur in besonderen Situationen

Kommt auf Project 405 nur in besonderen Situationen vor. Rechnen Sie nicht damit, hier zu landen.

Klagt an
USAOUnited States Attorney's Office
Verhandelt zuerst
USDCUnited States District Court for San Andreas

Spielpraxis auf Project 405: Das ist Spielpraxis, keine Rechtsfrage. Welche Ebene zuständig ist, entscheidet immer das Gesetz.

Ein Vorwurf wechselt die Ebene nicht: Was nach dem Recht des Staates angeklagt wird, bleibt auf der Staatsebene, was nach Bundesrecht angeklagt wird, auf der Bundesebene. Verletzt eine Tat beides, laufen zwei Verfahren nebeneinander — je eines auf jeder Ebene.

Faustregel 2 von 2

Ihr Fall beginnt immer unten.

Verhandelt wird bei dem Gericht, das oben herauskommt — in der ersten Instanz. Sind Sie mit dem Urteil nicht einverstanden, können Sie in Berufung gehen. Das höhere Gericht verhandelt die Sache dann nicht neu: Es prüft, ob unten richtig entschieden wurde, und gibt sie gegebenenfalls zum erneuten Verhandeln zurück.

Was hängen bleiben sollte

  • Das verletzte Gesetz entscheidet über die Ebene. Steht in der Akte Cal. Penal Code §, ist es die Staatsebene. Steht dort U.S.C. §, ist es die Bundesebene.
  • Die Staatsebene ist bei uns der Regelfall. Die andere Ebene kommt nur in besonderen Situationen vor.
  • Es beginnt immer unten. Die 1. Instanz ist der einzige Einstieg. Höhere Gerichte prüfen nur, was unten schon entschieden wurde — und geben die Sache zum Verhandeln wieder nach unten.
  • Anklage und Entscheidung sind zwei Paar Schuhe. Der Staatsanwalt klagt an, der Richter entscheidet. Niemand tut beides.
  • Die letzte Instanz wird nicht ausgespielt. Sie gehört zum Instanzenzug, aber im Spiel endet der Weg in der 2. Instanz.

Ausführliche Fassung

Die ausführliche Fassung für die Justiz zeigt den Instanzenzug zum Durchklicken, die Besetzung jedes Gerichts, was bei einer erfolgreichen Berufung geschieht, was gilt, wenn eine Tat gegen beides verstößt — und alle Stellen auf einen Blick.

Ausführliche FassungEinblenden für Instanzenzug, Besetzung und alle Stellen.

Diese Seite erklärt den Aufbau der Gerichte und Anklagebehörden in vereinfachter Form. Sie ist keine Rechtsberatung, und sie ersetzt keine. Im Einzelfall entscheidet immer das Gericht.